Archive for Oktober 2007|Monthly archive page

R. I. P.

Ja, so traurig das auch ist, man muss es sich eingestehen, in sich aufnehmen, es verarbeiten: DonBroder ist nicht mehr. Tausend Tode starb der arme Mann schon, stand immer wieder auf, ganz wie dieser langhaarige Bombenleger aus Nazareth, allerdings ohne das jemand seine messianische Erscheinung jemals wahr nahm (außer uns, dem fanklupp!). Er brach eben nicht das Brot und verteilte es unter den Armen, er konnte auch nicht übers Wasser gehen und auch nicht selbiges in Wein verwandeln. Dafür schenkte er uns reinen Wein ein, klärte uns über die wahre Gesinnung der Hässlichen dieser Welt auf, enttarnte neonazistische Sportlehrer (Herre) und kleinschwänzige Journalisten (Wergin), versuchte uns die Augen für die Dummheit solcher Gestalten zu öffnen, mit Witz und auch mal rabiat, denn anders verstehen die Hässlichen dieser Welt solch ein Ansinnen nicht. Aber sie bekamen Angst, Angst, dass ihre blinde Anhängerschar hinter ihre dämlichen Fassaden schauen könnte und die mickrige Wahrheit im Inneren der Hässlichen dieser Welt entdecken könnten. Sie schickten diesen Hans um DonBroder mit purer Dämlichkeit zu ermürben, statt der erwarteten Bordsteinkicks gab es dümmste Kommentare, die an Inhaltlosigkeit, Witzlosigkeit, Dummheit kaum zu übertreffen waren. Und nun, nun ist er von uns gegangen, der schönste, beste, größte Journalist aller Zeiten Hendryk Don M. Broder, erschlagen von der Dummheit seiner Feinde. Ruhe in Frieden, großes Idol, dein Tod zeigt mal wieder, wie diese Welt funktioniert, ach, folgten doch die Hässlichen dieser Welt deinem Beispiel und verschwänden spurlos, auf nimmer Wiedersehen!

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